RTCnow Streaming Services https://www.rtcnow.com/de/ Corporate Website of RTCnow Sat, 31 Oct 2026 22:31:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 https://www.rtcnow.com/wp-content/uploads/2017/06/favicon.png RTCnow Streaming Services https://www.rtcnow.com/de/ 32 32 KI-Live-Untertitel schon vor dem Stream absichern https://www.rtcnow.com/de/2026/10/31/ki-live-untertitel-schon-vor-dem-stream-absichern/ Sat, 31 Oct 2026 22:31:16 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=7403 Symbolbild, KI-generiert. Vokabular, Spracheinstellung und ein Korrekturraum sollen Fehler abfangen, bevor Zuseher sie lesen. Dafür braucht es Vorbereitung und gegebenenfalls eine zusätzliche Rolle im Ablauf. Ein falsch geschriebener Eigenname oder ein verhörter Fachbegriff fällt in Live-Untertiteln sofort auf. Die Dokumentation von Clevercast nennt für KI-Untertitel drei Hebel: ein Vokabular, die Wahl der Erkennungssprache und [...]

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Arbeitsplatz zur Streamvorbereitung: Person am Monitor, daneben Mikrofon, Kopfhörer, Mischpult und Papierunterlagen mit Namenslisten.
Symbolbild, KI-generiert.

Vokabular, Spracheinstellung und ein Korrekturraum sollen Fehler abfangen, bevor Zuseher sie lesen. Dafür braucht es Vorbereitung und gegebenenfalls eine zusätzliche Rolle im Ablauf.

Ein falsch geschriebener Eigenname oder ein verhörter Fachbegriff fällt in Live-Untertiteln sofort auf. Die Dokumentation von Clevercast nennt für KI-Untertitel drei Hebel: ein Vokabular, die Wahl der Erkennungssprache und einen Korrekturraum.

Zwei dieser Maßnahmen greifen vor dem Stream, die dritte während der Sendung. Damit verschiebt sich ein Teil der Qualitätssicherung von der Reaktion auf Fehler zur Vorbereitung.

Vokabular und Sprache: Vorarbeit vor dem Event

Laut Clevercast lassen sich im Vokabular Namen, Akronyme, Branchenjargon und technische Wendungen hinterlegen, die im Stream vorkommen können, damit sie korrekt geschrieben erscheinen. Praktisch heißt das: Gästeliste, Produkt- und Firmennamen sowie die Abkürzungen des Programms gehören vor dem Start in eine Liste.

Der zweite Punkt betrifft mehrsprachige Veranstaltungen. Nach Angaben des Anbieters lässt sich die Sprache der automatischen Spracherkennung bei einem Event mit mehreren gesprochenen Sprachen manuell ändern, um die Untertitelqualität zu erhöhen. Betriebsteams sollten deshalb vorab klären, welche Sprache auf der Bühne dominiert und wo andere Sprachen vorkommen.

Der Korrekturraum: ein Mensch vor dem Stream

Clevercast beschreibt einen Correction Room, in dem Live-Korrektoren KI-Untertitel bearbeiten, bevor diese in den Stream gelangen. Auch dort lassen sich laut Anbieter Vokabulare einsetzen. Ein Korrektor kann Fehler abfangen, die trotz Vorbereitung auftreten. Er ist aber eine zusätzliche Rolle im Ablauf und braucht Hintergrundmaterial, um Namen und Fachbegriffe einzuordnen.

Audio und Unterlagen: die Grundlagen

Auch die beste Vorbereitung hilft wenig, wenn schon das Eingangssignal schlecht ist. SyncWords bezeichnet in einem Blogbeitrag vom April 2021 Untertitel als direkte Textwiedergabe des Audios. Der Anbieter empfiehlt deshalb hochwertige Mikrofone, Kameras und Netzanbindung und rät zu kabelgebundenem Internet statt WLAN, um Aussetzer und fehlende Inhalte zu vermeiden. Spätere Übersetzungen bauen laut SyncWords auf den Untertiteln auf, Fehler im Ausgangstext können sich dort also fortsetzen.

Außerdem rät SyncWords, Referenzdokumente zum Thema vorab an die Untertitelung zu geben und das Eventteam eng mit dem Untertitelteam abzustimmen, damit technische Probleme schnell behoben werden. Das Vokabular von Clevercast verfolgt einen ähnlichen Gedanken: Wissen über den Event gehört vor dem Start in den Untertitelprozess.

Für die Planung ergibt sich eine einfache Reihenfolge: zuerst Tonweg und Netzanbindung, dann Vokabular und Spracheinstellung, zuletzt die Entscheidung, ob ein Korrektor mitläuft. Die letzte Frage hängt davon ab, wie sichtbar der Event ist und wie schwer ein falscher Name wiegt.

Quellen: Clevercast — Video tutorials; SyncWords — Live Captioning: 4 Best Practices for Virtual Events

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NDTV setzt bei FAST und CTV auf Amagi AdFlow Orchestrator für kürzere Werbeblöcke https://www.rtcnow.com/de/2026/10/31/ndtv-setzt-bei-fast-und-ctv-auf-amagi-adflow-orchestrator-fuer-kuerzere-werbebloecke/ Sat, 31 Oct 2026 22:12:14 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=7398 Symbolbild, KI-generiert. Der indische Nachrichtensender will damit seine langen linearen Werbeunterbrechungen für Streaming-Plattformen aufteilen, ohne die Feeds neu zu schneiden. Die Nutzenversprechen stammen von Amagi. Der indische Nachrichtensender NDTV hat den AdFlow Orchestrator von Amagi übernommen, um seine Kanäle auf FAST- und Connected-TV-Plattformen besser zu vermarkten. Media Play News berichtete am 22. Oktober 2026 [...]

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Techniker in einer Sendezentrale blickt von hinten auf einen Monitor mit abstrakten Zeitleisten; rechts stehen ein zweiter Bildschirm und Netzwerkgeräte.
Symbolbild, KI-generiert.

Der indische Nachrichtensender will damit seine langen linearen Werbeunterbrechungen für Streaming-Plattformen aufteilen, ohne die Feeds neu zu schneiden. Die Nutzenversprechen stammen von Amagi.

Der indische Nachrichtensender NDTV hat den AdFlow Orchestrator von Amagi übernommen, um seine Kanäle auf FAST- und Connected-TV-Plattformen besser zu vermarkten. Media Play News berichtete am 22. Oktober 2026 über die Amagi-Ankündigung.

Ausgangspunkt sind die langen Werbeblöcke linearer Sender: Bei NDTV können sie 15 bis 18 Minuten pro Stundensegment dauern. Auf FAST- und CTV-Plattformen kann das nach Amagis Darstellung Zuseher vertreiben, besonders wenn die Plattform eigene Obergrenzen für die Werbelast hat.

Aus einem langen Block werden mehrere kurze

Der AdFlow Orchestrator konditioniert und strukturiert die SCTE-35-Werbemarker für jeden Distributionspartner neu. So sollen die Broadcast-Signale zu den Vorgaben der jeweiligen Streaming-Plattform passen. Lange Blöcke teilt das System laut Amagi automatisch in kürzere, plattformspezifische Segmente auf, die sich leichter mit Werbung füllen lassen. NDTV muss dafür seine Feeds weder neu schneiden noch separat für die FAST-Auslieferung produzieren.

Amagi nennt als Ziel bessere Fill-Rates, zusätzliche Monetarisierungschancen und ein flüssigeres Seherlebnis.

Im Rahmen des Projekts hat Amagi nach eigenen Angaben weitere Funktionen für NDTV entwickelt: On-Air-Übergänge rund um Werbe- und Interstitial-Inhalte, mehr redaktionelle Kontrolle darüber, was wann läuft, mehr Vielfalt bei Promo-Inhalten sowie Einblick in die Leistung des Systems im laufenden Betrieb.

Gautam Shelar, Director, Growth & Digital Strategy bei NDTV, wird in der von Sports Video Group wiedergegebenen Mitteilung so zitiert: Die linearen Werbeunterbrechungen seien nicht für FAST- und CTV-Zuseher gebaut gewesen, das habe sich auf das Engagement ausgewirkt. Mit dem Orchestrator könne NDTV seine Werbung für Streaming-Publikum anpassen, ohne Feeds oder Workflow umzubauen. Wichtig seien zudem die redaktionelle Kontrolle und die Sichtbarkeit gewesen, die Amagi nach Rückmeldungen des NDTV-Teams ergänzt habe.

Jay Ganesan, SVP Sales APAC bei Amagi, sagt, man habe die Plattform für genau solche Probleme gebaut und wolle Sendern helfen, ihre Werbung in die FAST-Ära zu bringen, ohne bestehende Abläufe zu stören. Amagi arbeite seit Jahren eng mit NDTV zusammen.

Quellen: Sports Video Group — NDTV Adopts Amagi AdFlow Orchestrator for FAST and Connected TV Ad Monetization — 2026-10-26; Media Play News — Amagi Announces India’s NDTV Using Its AdFlow Orchestrator — 2026-10-22

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AWS beschreibt KI-Pipelines, die Live- und VOD-Material schon beim Ingest durchsuchbar machen https://www.rtcnow.com/de/2026/10/31/aws-beschreibt-ki-pipelines-die-live-und-vod-material-schon-beim-ingest-durchsuchbar-machen/ Sat, 31 Oct 2026 22:08:42 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=7391 Symbolbild, KI-generiert. Laut AWS stehen Live-Inhalte binnen 60 bis 90 Sekunden im Index, Archivdateien werden dafür gründlicher analysiert. Die beschriebene Architektur trennt Tempo und Tiefe der Indexierung bewusst. Wer im Archiv nach „dem Moment, in dem der Torhüter einen Elfmeter hält“ sucht, ist bisher auf manuell vergebene Metadaten angewiesen. Das beschreiben die AWS-Ingenieure Mohan [...]

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Medienarbeitsplatz mit Live-Fußballfeed und Zeitleiste am Monitor, daneben eine Archivarin mit Tablet vor Festplatten- und Bandregalen, dezente blaue…
Symbolbild, KI-generiert.

Laut AWS stehen Live-Inhalte binnen 60 bis 90 Sekunden im Index, Archivdateien werden dafür gründlicher analysiert. Die beschriebene Architektur trennt Tempo und Tiefe der Indexierung bewusst.

Wer im Archiv nach „dem Moment, in dem der Torhüter einen Elfmeter hält“ sucht, ist bisher auf manuell vergebene Metadaten angewiesen. Das beschreiben die AWS-Ingenieure Mohan Kumar Guruswamy und Ankit Patel in einem Blogbeitrag vom 27. Oktober 2026. Man müsse wissen, welches System das Material enthält, und dann stundenlang Aufnahmen sichten.

AWS stellt dagegen eine Lösungsarchitektur vor, die jedes Medienstück schon beim Ingest per KI analysiert und in einen gemeinsamen Suchindex schreibt. Live-Feeds und Videodateien durchlaufen dafür getrennte Pipelines, am Ende entstehen aber gleich strukturierte Dokumente in Amazon OpenSearch Service. Der Beitrag ist Teil 1 einer zweiteiligen Serie. Wie eine einzige Abfrage über beide Bestände läuft, behandelt laut AWS Teil 2.

Was die Analyse beim Ingest erzeugt

Pro Inhalt entstehen laut AWS mehrere Metadatenebenen: Vektoren für Bild und Ton, ein durchsuchbares Sprachtranskript, strukturierte Szenenbeschreibungen aus Amazon Bedrock Data Automation und sogenannte Key Moments, also redaktionell relevante Ereignisse wie Tore oder Paraden. Für die Vektoren nutzt AWS das Modell TwelveLabs Marengo 3.0 über Amazon Bedrock. In der Live-Pipeline liefert es getrennte Vektoren für Bild, Ton, gesprochenen Text und ein kombiniertes Signal. So soll eine Suche nach Publikumslärm gezielt die Tonvektoren durchsuchen, ohne dass unbeteiligte Sprache das Ergebnis verwässert.

Live binnen Sekunden bis Minuten, Archiv in der Tiefe

Bei Live-Material gibt AWS Elemental MediaLive den Feed als HLS-Segmente von etwa sechs Sekunden aus. Je Kanal wird nach AWS-Angaben alle 60 Sekunden ein Paket von rund zehn Segmenten parallel analysiert. Die zugehörigen Dokumente sollen binnen 60 bis 90 Sekunden nach der Aufnahme im Index stehen, also noch während des Events.

Schneller geht es bei den Key Moments. AWS Elemental Inference wertet den Livestream laufend aus und meldet erkannte Ereignisse samt Zeitmarken, Tags und KI-Beschreibung. Diese Momente sollen nach AWS-Angaben 20 bis 30 Sekunden nach dem Geschehen auffindbar sein. Sie werden als eigenständige Suchtreffer indexiert und können laut AWS Treffer aus den Standardsegmenten im Ranking überholen.

Die Live-Pipeline setzt auf die TAMS-API-Spezifikation der BBC (Time-Addressable Media Store). Die KI-Ebene ist dabei ein paralleler Suchindex, kein Ersatz: Die TAMS-Zeitleiste bleibt die kanonische, und die Werkzeuge Omakase Player und TAMS Tools UI laufen laut AWS unverändert weiter.

Die Pipeline für Archivdateien ist laut AWS auf Tiefe statt Tempo ausgelegt. Video, Audio und Bilder laufen über eine Warteschlange, die bei Massen-Uploads die nachgelagerten Dienste schützt. Durchsuchbar wird ein Inhalt erst, wenn er vollständig analysiert ist. Entsprechend wächst die Laufzeit mit der Länge. AWS nennt als ungefähre Herstellerwerte für die Gesamtdauer rund 1,5 Minuten für ein 30-Sekunden-Video, etwa 27 Minuten für ein 30-Minuten-Video und etwa drei Stunden für ein vierstündiges. Fällt ein Analyseschritt aus, wird laut AWS mit den vorhandenen Ergebnissen indexiert und der Rest später nachgeholt.

Was das für die Archivsuche bedeutet

Für Archivverantwortliche liegt der Kern im gemeinsamen Dokumentschema: Weil beide Pipelines gleich strukturierte Einträge liefern, kann eine Suche Inhalte unabhängig von ihrer Herkunft durchsuchen. Neue Bestandssysteme sollen sich laut AWS über einen weiteren Ingest-Connector anbinden lassen, ohne die Suchinfrastruktur zu ändern. Deterministische Dokument-IDs sollen zudem erlauben, fehlgeschlagene Läufe ohne Duplikate zu wiederholen.

Der Beitrag beschreibt eine Lösungsarchitektur und kein Produkt mit Preis oder Starttermin. Interessierte verweist AWS an den eigenen Ansprechpartner. In Teil 2 will AWS nach eigener Ankündigung die einheitliche Abfrage über Live- und VOD-Bestand beschreiben, mit fünf parallelen Suchstrategien sowie einer umgekehrten Suche per Bild, Videoclip oder Audiobeispiel.

Quellen: Amazon Web Services (AWS) — AI-enriched ingestion pipelines for searchable live and VOD media on AWS — 2026-10-27

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Multi-CDN vor dem Großevent: Routing-Regeln und Monitoring vorab festlegen https://www.rtcnow.com/de/2026/10/31/multi-cdn-vor-dem-grossevent-routing-regeln-und-monitoring-vorab-festlegen/ Sat, 31 Oct 2026 20:27:59 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=7382 Symbolbild, KI-generiert. Ein zweiter Auslieferungsweg schützt vor dem Totalausfall, bringt aber Komplexität, langsamer aufwärmende Caches und mögliche Zusatzlast für den Origin mit. Was Teams auf CDN-Ebene vor dem Event entscheiden sollten. Ein einziger Softwarefehler bei einem CDN-Anbieter kann viele Websites gleichzeitig lahmlegen. Hängt die gesamte Auslieferung eines Events an einem Anbieter, ist sie von [...]

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Betriebsteam plant in einem Kontrollraum am Holztisch die Auslieferung über zwei Wege, dahinter Monitore mit Diagrammen, rechts ein Serverschrank mit blauen…
Symbolbild, KI-generiert.

Ein zweiter Auslieferungsweg schützt vor dem Totalausfall, bringt aber Komplexität, langsamer aufwärmende Caches und mögliche Zusatzlast für den Origin mit. Was Teams auf CDN-Ebene vor dem Event entscheiden sollten.

Ein einziger Softwarefehler bei einem CDN-Anbieter kann viele Websites gleichzeitig lahmlegen. Hängt die gesamte Auslieferung eines Events an einem Anbieter, ist sie von dessen Ausfall unmittelbar betroffen. GlobalDots erinnert in einem Blogbeitrag von 2022 an den 8. Juni 2021: Eine Änderung bei einem Fastly-Kunden löste laut Beitrag einen neuen Softwarefehler aus, der binnen fünf Minuten 85 Prozent des Netzwerks lahmlegte. Nach rund einer Stunde war der Dienst wieder da.

Für Betriebsteams, die ein großes Event vorbereiten, ergibt sich daraus eine Planungsfrage, die vor dem Start beantwortet sein muss: Wohin läuft der Verkehr, wenn ein CDN ausfällt oder überlastet ist, und wer oder was entscheidet das? Drei Anbieterveröffentlichungen von GlobalDots, CacheFly und IO River geben darauf im Kern ähnliche Antworten: mehrere Auslieferungswege, DNS-basierte Umschaltung, vorab festgelegte Regeln und Monitoring als Auslöser. Die Texte behandeln Web-Auslieferung allgemein und nicht Live-Video. Als Planungsrahmen für die CDN-Ebene taugen sie trotzdem.

Regeln festlegen, bevor der Ausfall eintritt

CacheFly beschreibt das Risiko nüchtern: Fällt das einzige CDN aus oder bricht seine Leistung ein, kann der gesamte Betrieb unterbrochen werden. Als Gegenmittel nennt der Anbieter Multi-CDN, bei dem der Verkehr bei Problemen automatisch auf ein anderes CDN umgeleitet wird. Umgesetzt wird das über die DNS-Konfiguration, den Origin-Server als zentrale Inhaltsquelle und die Cache-Control-Einstellungen.

IO River nennt den Baustein genauer: Ein Traffic Director, meist ein DNS-Dienst, entscheidet pro Anfrage, welches CDN antwortet. Er kann sich an Geografie, Leistung oder Last orientieren, außerdem an Latenz, CDN-Gesundheit und eigenen Geschäftsregeln wie Kostenkontrollen. Der Anbieter rät ausdrücklich, diese Regeln vorab festzulegen. Ein nützlicher Hinweis steckt im Glossar außerdem: CDNs können auch langsamer werden, ohne vollständig auszufallen. Das beschriebene Failover greift entsprechend bei einem langsamen wie bei einem ausgefallenen CDN.

Monitoring entscheidet, ob die Umschaltung greift

Ein Failover ist nur so gut wie das Signal, das es auslöst. CacheFly nennt Echtzeit-Monitoring und -Analysen als Auslöser für das Umleiten. IO River empfiehlt Real-User-Monitoring und synthetische Tests, um Probleme zu erkennen, bevor sich Nutzer melden. GlobalDots beschreibt in seinem Backup-Konzept einen weiteren Schritt: Das Monitoring klärt zuerst, ob der Fehler auf der eigenen Seite oder beim CDN liegt. Bei einem Problem auf CDN-Seite schaltet das DNS automatisch auf die Backup-Plattform, nach stabiler Verbindung wieder zurück.

Der Backup-Pfad ist nicht gratis

Wer einen zweiten Weg hat, muss ihn auch betriebsbereit halten. GlobalDots lässt in seinem Konzept im Normalbetrieb ein Prozent des Verkehrs über den Backup-Anbieter laufen, damit dessen Caches aktuell bleiben und im Ernstfall die Last tragen können. Das ist ein Herstellerkonzept und keine Pflichtregel. Es zeigt aber die Logik: Die Caches des Backups sollen schon gefüllt sein, bevor sie gebraucht werden.

IO River benennt die Folgen für das Caching deutlich. Verteilt sich derselbe Inhalt auf mehrere CDNs, wärmt jeder Cache langsamer auf, und die Trefferquote kann sinken. Das Glossar empfiehlt klare regionale Aufteilungen oder Routing-Regeln, damit wichtige Inhalte dort „heiß“ bleiben, wo sie gebraucht werden. Dazu kommen einheitliche Cache-Keys, weil verschiedene CDNs Query-Strings, Cookies und Header unterschiedlich behandeln können. Kurze TTLs über mehrere CDNs können außerdem den Origin belasten. Origin-Shields sollen die meisten Cache-Misses abfangen, bevor sie ihn erreichen. Wer die Umschaltung plant, sollte deshalb auch den Origin im Blick behalten.

Hinzu kommt die Komplexität. CacheFly nennt als Herausforderungen den Aufwand für die Verwaltung mehrerer CDNs, laufende Kosten und den Bedarf an technischem Know-how. Konfigurationsfehler können demnach selbst zu Leistungsproblemen oder Ausfällen führen. IO River beschreibt einen schrittweisen Aufbau: Schon einfaches Geo-Routing oder eine 50/50-Aufteilung ergebe ein stärkeres Setup als ein einzelnes CDN, intelligentere Werkzeuge und automatisches Failover lassen sich später ergänzen. Für ein Event mit festem Termin heißt das, rechtzeitig zu entscheiden, welcher Automatisierungsgrad bis dahin stabil läuft.

Die Quellen sind Anbieterveröffentlichungen. Als Checkliste für die Planung taugen sie, Messwerte für das eigene Setup liefern sie nicht. Am Ende steht eine Frage, die jedes Team vor dem Event beantworten sollte: Stehen die Routing-Regeln fest, ist der zweite Pfad mit echtem Verkehr warm, und hält der Origin die zusätzlichen Anfragen bei einer Umschaltung aus?

Quellen: GlobalDots — The Costly Toll a CDN Outage Crisis Has on eCommerce …; CacheFly — How Multi-CDN Strategies Boost Performance and Cost …; IO River — What is Multi-CDN?

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Oracle will KI-Produktion und Streaming-Auslieferung in Media Fabric verbinden https://www.rtcnow.com/de/2026/10/31/oracle-will-ki-produktion-und-streaming-auslieferung-in-media-fabric-verbinden/ Sat, 31 Oct 2026 20:23:16 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=7376 Symbolbild, KI-generiert. Oracle stellt eine Plattform für KI-gestützte Produktion und Videoauslieferung vor, die kürzere Produktionszeiten und personalisierte Angebote ermöglichen soll. Sie soll innerhalb der nächsten zwölf Monate verfügbar werden, Änderungen am Funktionsumfang hält sich Oracle offen. Oracle hat auf der Hausmesse Oracle AI World in Las Vegas die Plattform Oracle Media Fabric angekündigt. Nach [...]

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Moderner Produktionsraum: Editoren prüfen Videomaterial am Schreibtisch, rechts ein Serverraum und eine Regie mit Live-Kamerabildern, dezente blaue…
Symbolbild, KI-generiert.

Oracle stellt eine Plattform für KI-gestützte Produktion und Videoauslieferung vor, die kürzere Produktionszeiten und personalisierte Angebote ermöglichen soll. Sie soll innerhalb der nächsten zwölf Monate verfügbar werden, Änderungen am Funktionsumfang hält sich Oracle offen.

Oracle hat auf der Hausmesse Oracle AI World in Las Vegas die Plattform Oracle Media Fabric angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens vom 27. Oktober 2026 soll sie KI-gestützte Produktion, Medienmodelle und verteilte Videoauslieferung unter einem Dach zusammenführen. Zielgruppe sind Medienunternehmen, Streaming-Anbieter und Marken.

Oracle-CEO Clay Magouyrk beschreibt den Ansatz so: Inhalte zu erstellen und sie an Zuseher auszuliefern, seien bisher getrennte Prozesse gewesen. Media Fabric bringe beides zusammen und setze KI im gesamten Produktions- und Distributionsablauf ein. Laut Oracle sollen so Produktionszeit und Kosten sinken, vorhandene Inhalte besser genutzt und das Seherlebnis für unterschiedliche Zielgruppen in Echtzeit angepasst werden.

Drei Kernbausteine und eine Verbindungsschicht

Media Fabric besteht laut Oracle aus Creative Studio, AI Media Models und Video Edge. Die Adaptive Media Platform, die auf Creative Studio und Video Edge aufsetzt, soll Erstellung und Auslieferung verbinden. Außerdem nennt Oracle Schutzmaßnahmen für geistiges Eigentum, die auch das Risiko verringern sollen, dass generierte Inhalte fremde Rechte verletzen.

Creative Studio ist als Produktionssuite gedacht, mit der Teams aus Ideen Storyboards, Szenen, Video, visuelle Effekte und virtuelle Charaktere entwickeln. Sie ist modellunabhängig angelegt: Neben Oracles eigenen Modellen kommen Modelle von Drittanbietern zum Einsatz. Für jede Aufgabe soll die Plattform das passende Modell nach Vorgaben zu Sicherheit, Herkunft, Kosten und IP-Schutz wählen. Die AI Media Models sind die von Oracle entwickelten Modelle für Videoerzeugung, Bilderzeugung und Bildbearbeitung. Sie sollen unter anderem kontrollierte Medienverarbeitung in großem Umfang, intelligente Kuratierung und Suche sowie die Anpassung von Frontier-Modellen auf Oracle Cloud Infrastructure (OCI) ermöglichen.

Video Edge richtet sich an Sender und Streaming-Anbieter bei großen Live-Events. Die KI-gestützte, verwaltete Plattform nutzt laut Oracle Netzwerk- und Wiedergabedaten in Echtzeit, um Kapazitäten zu koordinieren und Zuseher zu geeigneten Auslieferungsorten zu leiten, und zwar über OCI sowie teilnehmende Content-Delivery- und Provider-Netze. Hohe Bildqualität und niedrige Latenz sollen auch bei Zuschauerspitzen erhalten bleiben. Die zugrunde liegende Auslieferungsinfrastruktur beschreibt Oracle als um offene Standards herum gebaut.

Die Adaptive Media Platform soll Produktion und Auslieferung verknüpfen. Marken könnten damit aus einer Basiswerbung Varianten erzeugen, die innerhalb von Markenrichtlinien und Freigaberegeln bleiben. Das soll Zeit und Kosten für mehrere Fassungen senken.

Verfügbarkeit innerhalb von zwölf Monaten geplant

Oracle spricht in der Mitteilung von einer Ankündigung: Media Fabric soll innerhalb der nächsten zwölf Monate verfügbar werden. Der Zukunftshinweis hält fest, dass Entwicklung, Veröffentlichung, Zeitplan und Preise der beschriebenen Funktionen sich ändern können und Oracle dazu keine verbindliche Zusage macht. Branchenmedien wie Media Play News berichten von einem „Launch“, geben aber ebenfalls an, dass die Plattform erst innerhalb der nächsten zwölf Monate verfügbar sein soll.

Oracle will damit Kreativwerkzeuge und Videoauslieferung in einer Plattform bündeln. Alle genannten Leistungs- und Nutzenversprechen sind bislang Herstellerangaben.

Quellen: Media Play News — Oracle Launches AI-Driven Streaming Video Content Production Platform — 2026-10-27; Oracle — Oracle Introduces Oracle Media Fabric — 2026-10-27

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Livestream „UNIQUE talk: Sport verdient Zukunft“ https://www.rtcnow.com/de/2019/03/21/livestream-unique-talk-sport-verdient-zukunft/ Thu, 21 Mar 2019 20:14:56 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=1185 UNIQUE talk: Sport verdient Zukunft Sport versorgt unser Leben mit Emotion und Spannung! Sport ist ein enormer Wirtschaftsfaktor: Hahnenkamm-Rennen, Formel 1 GP oder Vienna City Marathon ziehen hunderttausende Besucher an. Und Sport schafft Lebensqualität: denn wer selber aktiv ist, bleibt länger gesund. Aber es ist ein schmaler Grat: Rowdytum rund um Fußballstadien, Alkoholexzesse am [...]

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UNIQUE talk: Sport verdient Zukunft

Sport versorgt unser Leben mit Emotion und Spannung! Sport ist ein enormer Wirtschaftsfaktor: Hahnenkamm-Rennen, Formel 1 GP oder Vienna City Marathon ziehen hunderttausende Besucher an. Und Sport schafft Lebensqualität: denn wer selber aktiv ist, bleibt länger gesund. Aber es ist ein schmaler Grat: Rowdytum rund um Fußballstadien, Alkoholexzesse am Pistenrand trüben zunehmend die Bilanz. Österreich sieht sich selbst gern als Sportnation und sollte sich daher immer wieder prüfen, ob wir noch in der richtigen, der gesunden Richtung unterwegs sind oder längst das Falsche fördern?

Ein hochkarätiges Podium aus Sport- und Wirtschaftsexperten diskutiert im aktuellen UNIQUE talk diese spannende Frage.

Am Podium diskutieren:

Wolfgang Konrad | Veranstalter Vienna City Marathon

Mira Kloss-Zechner | wedobrands, Markenexpertin

Christian Helmenstein | Chefökonom der Industriellenvereinigung, Leiter des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung

Philipp Trattner | Sportministerium, stv. Kabinettchef Referent für Sport

Johann Skocek | Buchautor, Journalist, Historiker

Johannes Langer | Herausgeber, Trainer, Sportdenker

Moderation: Gerald Groß

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Die Rolle der Sozialpartner in Österreich https://www.rtcnow.com/de/2018/04/25/die-rolle-der-sozialpartner-in-oesterreich/ Wed, 25 Apr 2018 06:06:07 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=1175 DIE ROLLE DER SOZIALPARTNER IN DER VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT DER REPUBLIK ÖSTERREICH  Im Rahmen des Gedenk- und Erinnerungsjahres 2018 soll auch die wesentliche Rolle der Sozialpartner in der 100-jährigen Geschichte der Republik Österreich beleuchtet werden. Seit ihren Anfängen im Jahr 1946 hat die Sozialpartnerschaft in Österreich einen ganz wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte der Zweiten [...]

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DIE ROLLE DER SOZIALPARTNER IN DER VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT DER REPUBLIK ÖSTERREICH

 Im Rahmen des Gedenk- und Erinnerungsjahres 2018 soll auch die wesentliche Rolle der Sozialpartner in der 100-jährigen Geschichte der Republik Österreich beleuchtet werden. Seit ihren Anfängen im Jahr 1946 hat die Sozialpartnerschaft in Österreich einen ganz wesentlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte der Zweiten Republik geleistet. Mehr als sieben Jahrzehnte partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern haben wesentlich dazu beigetragen, dass Österreich heute zu den wohlhabendsten und sozial stabilsten Ländern der Welt gehört.

Weitere Informationen unter http://www.sozialpartner.at/

„Begrüßung”

Corinna Milborn

„Die historische Rolle der Sozialpartner”

Bundespräsident a.D. Heinz Fischer

„Wert der österreichischen Sozialpartnerschaft für Wirtschaft und Gesellschaft”

Christoph Badelt, WIFO

Sozialpartner-Präsidenten: „Rückblick – Einblick – Ausblick”

Erich Foglar, ÖGB

Sozialpartner-Präsidenten: „Rückblick – Einblick – Ausblick”

Hermann Schultes, LKÖ

Sozialpartner-Präsidenten: „Rückblick – Einblick – Ausblick”

Rudi Kaske, BAK

Sozialpartner-Präsidenten: „Rückblick – Einblick – Ausblick”

Christoph Leitl, WKÖ

Podiumsdiskussion

 Erich Foglar, ÖGB

 Rudi Kaske, BAK

 Christoph Leitl, WKÖ

 Hermann Schultes, LKÖ

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Theater an der Wien – Spielplanpräsentation 2018/19 https://www.rtcnow.com/de/2018/04/21/theater-der-wien-spielplanpraesentation/ Sat, 21 Apr 2018 21:40:35 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=1160 Programmpräsentation 2018/19 LIVESTREAM DER PRESSEKONFERENZ – 20. APRIL AB 10.30 UHR 29.03.2018 Das neue Saisonprogramm und die Abonnements für die Spielzeit 2018/19 werden am Freitag, den 20. April 2018 präsentiert und auf der Website veröffentlicht. Am 20. April ab 12.00 Uhr startet der Abonnement-Verkauf auf unserer Website sowie an der Tageskasse im Theater an [...]

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Programmpräsentation 2018/19

LIVESTREAM DER PRESSEKONFERENZ –
20. APRIL AB 10.30 UHR

29.03.2018

Das neue Saisonprogramm und die Abonnements für die Spielzeit 2018/19 werden am Freitag, den 20. April 2018 präsentiert und auf der Website veröffentlicht. Am 20. April ab 12.00 Uhr startet der Abonnement-Verkauf auf unserer Website sowie an der Tageskasse im Theater an der Wien. Abonnements können auch dieses Jahr wieder online auf unserer Website verlängert und bestellt werden.

AbonnentInnen des Theater an der Wien und der Kammeroper bekommen das gedruckte Saisonprogramm automatisch zugeschickt. Weitere InteressentInnen können via E-Mail an info@theater-wien.at das Saisonprogrammbuch kostenfrei bestellen. Auch dieses Jahr wird die Programmpräsentation von Intendant Roland Geyer via Livestream aus dem Theater an der Wien übertragen.

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BWB – 35. Competition Talk https://www.rtcnow.com/de/2018/04/11/bwb-35-competition-talk/ Wed, 11 Apr 2018 21:50:57 +0000 https://www.rtcnow.com/?p=1167 Die Bundeswettbewerbsbehörde möchte mit der regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsreihe eine Plattform für einen Gedankenaustausch zwischen Unternehmen, Rechtsanwaltskanzleien, Richterschaft und Behörden zu wettbewerbsrechtlichen und kartellrechtlichen Fragestellungen schaffen. In jeder einzelnen Veranstaltung werden Experten zum jeweiligen Thema einführen. In einer im Anschluss stattfindenden Diskussion soll ein angeregter Erfahrungs- und Meinungsaustausch stattfinden. Auch bietet sich die Möglichkeit zu [...]

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Die Bundeswettbewerbsbehörde möchte mit der regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsreihe eine Plattform für einen Gedankenaustausch zwischen Unternehmen, Rechtsanwaltskanzleien, Richterschaft und Behörden zu wettbewerbsrechtlichen und kartellrechtlichen Fragestellungen schaffen.

In jeder einzelnen Veranstaltung werden Experten zum jeweiligen Thema einführen. In einer im Anschluss stattfindenden Diskussion soll ein angeregter Erfahrungs- und Meinungsaustausch stattfinden. Auch bietet sich die Möglichkeit zu Fragestellungen zum jeweiligen Thema.



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18 Video Marketing Statistiken https://www.rtcnow.com/de/2016/01/18/18-video-marketing-statistiken/ Mon, 18 Jan 2016 09:02:48 +0000 https://cms.rtcnow.com/?p=859/ 18 Big Video Marketing Statistics and What They Mean for Your Business Have you climbed on board the video marketing train yet? If you own a small business or are in business for yourself, there’s a lot of compelling evidence suggesting that online video marketing should be a major focus of your advertising and marketing [...]

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18 Big Video Marketing Statistics and What They Mean for Your Business

Have you climbed on board the video marketing train yet? If you own a small business or are in business for yourself, there’s a lot of compelling evidence suggesting that online video marketing should be a major focus of your advertising and marketing budget. Here’s just one big number that should make you sit up and take notice:

1.8 Million Words

That’s the value of one minute of video, according to Dr. James McQuivey of Forrester Research.

Do you have the time and energy to write 1.8 million words? That’s the equivalent of 3,600 typical web pages. If you write an average of one web page an hour, it would take you 150 days of writing to achieve the impact of one minute of video.

When you look at it that way, online video marketing is the single most practical use for your marketing time and energy. Not convinced yet? Here are 15 more big video marketing numbers that should make you sit up and take notice.

What’s The Market for Online Video?

45.4%

According to comScore, which measures online engagement and use, that’s the percentage of Internet users who view at least one video online over the course of a month. The average user is exposed to an average of 32.2 videos in a month, increasing the chances that your marketing message will be seen. But what does that work out to in real numbers?

100 Million

That’s the number of Internet users who watch online video each day. Granted, a lot of those are watching the latest viral video with a goofy cat or a cute kid, but an awful lot of them are looking for advice on how to do something or how to make something work better. And a whole of them are looking to buy a service or product.

90%

The percentage of online shoppers at a major retailer’s website who said they find video helpful in making shopping and buying decisions. Retailers who provide online video to show off their products report that the products with video sell a lot more than products with no video.

75%

That’s the percent of executives who told Forbes that they watch work-related videos on business websites at least once a week. The results breakdown:

  • 50% watch business-related videos on YouTube
  • 65% visit the marketer’s website after viewing a video

16 minutes and 49 seconds

According to comScore, that’s how much time the average user spends watching online video ads every month.

Takeaway: If you’re not using video marketing, you’re missing out on a huge market opportunity. It’s not just the number of people who are watching videos that’s important – it’s the reasons why they watch it. When you post an online marketing video to a business website, you’ve got a great chance of engaging with a busy executive who is specifically looking for your services but might not have reached out to schedule a meeting for a presentation. Your marketing video is a great way to get your elevator pitch out into the ether and let it reel in leads.

What’s the Payoff for Online Marketing Video?

8 Big Video Marketing Results Numbers

80%

According to the Online Publishers Association, that’s the percentage of Internet users who recall watching a video ad on a website they visited in the past 30 days. It gets even better. Of that 80%, 46% took some action after viewing the ad. In fact:

  • 26% looked for more information about the subject of the video
  • 22% visited the website named in the ad
  • 15% visited the company represented in the video ad
  • 12% purchased the specific product featured in the ad

64%

That’s how much more likely website visitors are to buy a product on an online retail site after watching a video. In addition, visitors who view videos stay on the site an average of 2 minutes longer than those who don’t view videos, comScore says.

Online Video Marketing Is Not Just for Retailers

403%

An Australian real estate group reports that real estate listings with videos receive 403% more inquiries than those without videos. In other words, real estate ads with videos generate quadruple the leads of those without videos.

59%

According to Forbes Insight, that’s the percentage of senior executives who’d rather watch a video than read text. About 65% of those who view a video click through to visit the vendor website, 50% look for more information and 45% report that they contacted a vendor after seeing an online video ad. About 50% of those who viewed an online marketing video went on to make a purchase for their business.

And It’s Not Just Online

96%

In 2010, an Implix email marketing survey found that including a video in an introductory email increased the click-through rate by 96%. That’s nearly twice as many people clicking through to your website when you include a video in your marketing emails.

200%

The Forrester Marketing group surveyed businesses in 2010 and found that video did even better. When marketers included a marketing or explainer video in an email, the click-through rate increased by 200% to 300%.

75%

Do your email subscribers drop like flies? Eloqua, an automated email marketing provider, noted that including video in an introductory email reduced the number of subscriber opt-outs by 75%. Maintaining that contact is a vital part of establishing a relationship with prospects.

51%

One online marketer reported a 51% increase in subscriber-to-lead conversion rates when video was included in an email marketing campaign.

Takeaway: Video marketing increases sales and leads. If you’re not a video marketer, you’re losing customers to those who do. Businesses that incorporate video marketing into their overall marketing strategy see higher engagement rates, higher click-through rates and higher conversion rate. Why would you leave all that value sitting on the table?

How to Make Video Marketing More Effective

4 Big Numbers About User Engagement with Video Content

10 seconds

That’s how long you have to grab the attention of viewers in a video marketing clip. According to research by Visible Measures, 20% of your viewers will click away from a video in 10 seconds or fewer.

And it doesn’t get a lot better than that. You’ll lose about 1/3 of your viewers by 30 seconds, 45% of them by 1 minute and almost 60% by 2 minutes. And those numbers remain the same no matter how long the video is.

5 minutes

There’s good news, though. While desktop viewers tend to stick with videos for 2 minutes or less, mobile users seem to have a longer attention span. iPhone users tend to watch for about 2.4 minutes. Android users give a video three minutes to engage them and Symbian users stick around for just over 4 minutes. iPad users have the longest attention spans of all, sticking with a web video for an average of 5 minutes.

16%

That’s the percentage of YouTube videos that are embedded, linked or shared on Tuesdays between 11 a.m. and 1 p.m., according to Sysomos.

15 seconds

According to research conducted by Jun Group (2011), videos that are 15 seconds or shorter are shared 37 percent more often than those that last between 30 seconds and 1 minute. If you make your video longer, that stat goes down. Those shorties are only shared 18% more often than videos of longer than 1 minute.

Takeaway: Effective video marketing has to be engaging right from the start, but how do you know where your video is going off the rails? That’s where video analytics comes in. Detailed video analytics will tell you who’s watching your video, how long they stay engaged and exactly where they click away. Armed with that information, you can sharpen your message and target it more precisely. If you haven’t started your own video marketing campaign, isn’t it time you jumped in with both feet? There’s nothing to lose and about 403% more profit just waiting for you.

Source: 18 Big Video Marketing Statistics and What They Mean for Your Business | Video Brewery

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